Internetzensur

Vorwort

Internetzensur ist in dieser Zeit ein brisantes Thema. Die Informationsfreiheit wird eingeschränkt. Als Begründung wird angegeben: Volksverhetzung und Jugendschutz sowie die übliche Zensur (Sodomie, Pädophilie etc.). Im Grunde genommen ist es nur eine Auslegung des aktuellen Gesetzes, also rechtlich abgesichert. Dass diese Maßnahmen unserer Meinung nach so gut wie überhaupt nicht die Probleme lösen, die sie verdecken, möchten wir hier noch einmal deutlich sagen. Fragwürdige rechtliche Schritte tun ihr Übriges dazu, um bei uns den Eindruck entstehen zu lassen, dass die Sache möglichst unter Verschluss gehalten werden muss. Die Kritik an der Zensur, wohl das wichtigste in einer gesunden Demokratie, wird also ebenfalls bekämpft. Doch wieder zurück zum Thema: Der Zensur im Internet.

Ernsthafte Sorgen muss man sich machen, wenn man Einblick in die Technik des Internets bekommt und dann auf der anderen Seite Politiker sieht, welche sagen: „Ich will!“, ohne die technischen Hintergründe dabei zu beachten. Da noch die technischen Möglichkeiten fehlen, eine wirklich effektive Zensur durchzusetzen, besteht dennoch die Gefahr eines Angriffes auf den freien Informationsfluss.

China macht es vor und entwickelt ein eigenes Protokoll, welches die Computer im eigenen Land mit einer "anderen Sprache" kommunizieren lässt. Der Zugang nach außen funktioniert über wenige Rechner, die offensichtlich unter der Kontrolle der staatlichen Zensurbehörde stehen. Eine solche Spaltung in einzelne Teilnetze, würde den Informationsfluss nicht nur nach Bedarf unterdrücken sondern auch erheblich verlangsamen, wenn mehrere Staaten nachziehen.


zurück zur Startseite